Studie zu sozialräumlicher Segregation in Göttingen veröffentlicht

Kürzlich ist eine Studie von Tobias Klinge und mir, die am Geographischen Institut Göttingen durchgeführt wurde, mit dem Titel „Sozialräumliche Segregation in der Stadt Göttingen. Verdrängungsprozesse im Spannungsfeld von Investorenstrategien und sozial gerechter Wohnraumversorgung“ im Heft 121 der Göttinger Geographischen Abhandlungen erschienen. Der Band wird von Ulrich Harteisen, Christoph Dittrich, Tobias Reeh und Swantje Eigner-Thiel herausgegeben und trägt den Titel: „Land und Stadt – Lebenswelten und planerische Praxis“ (ISBN: 978-3-88452-121-7). Weiterlesen

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Dokumentation des Vortrags „Aktuelle Entwicklungen auf dem Göttinger Wohnungsmarkt – mit besonderem Forkus auf die Weststadt/Grone

Ich möchte hier meinen Vortrag, den ich am 23. November 2017 im Rahmen der Veranstaltung „Die Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt in der Weststadt/Grone“ auf Einladung des Vereins „IN-GRONE. Verein für interkulturelle Nachbarschaft in Grone e.V.“ gehalten habe dokumentieren. Weiterlesen

Bebauungsplan Grone: Weitere Mietpreissteigerungen 2018 und 2019 vorprogrammiert

Und wieder Grone. Und wieder die ADLER Real Estate AG: In der Groner Ortsratsitzung am Donnerstag wird über die Aufstellung des Bebauungsplans ‚Ortszentrum am Rehbach‘ beraten. Die ADLER Real Estate AG will die bestehenden Gebäude aufstocken, energetische Sanierungen durchführen, Fahrstühle in die Gebäude einbauen, Balkone anbringen und das Umfeld aufwerten. Die Konsequenz: den aktuellen Mieterhöhungen werden weitere folgen. Weiterlesen

Waageplatz-Planungen: Start einer städtisch geförderten Gentrifizierung?

Ich möchte eine städtische Planung kommentieren, die aktuell öffentlich nicht ganz so stark diskutiert wird, dennoch langfristig eine große Wirksamkeit erreichen könnte: Die Pläne zur Umgestaltung der ehem. JVA am Waageplatz. Hier hofft die Stadt auf EU-Fördermittel für ein Hostel, dass unter Beteiligung von Geflüchteten betrieben werden soll. Zusätzlich soll in dem Gebäude Platz für Kulturveranstaltungen und soziale Beratungsangebote geschaffen und dabei die AnwohnerInnen bei den Planungen beteiligt werden. Eigentlich sind all diese formulierten Ziele zu unterstützen. Dennoch, aus stadtgeographischer Perspektive deutet vieles darauf hin, dass dies der Ausgangspunkt eine Aufwertung des Quariters sein könnte, die die Verdrängung der bisherigen BewohnerInnen zu Folge haben könnte. Weiterlesen

Waageplatzumgestaltung: BürgerInnenbeteiligung versus unternehmerische Stadtpolitik

Heute hat das Bürger*innenforum Waageplatz-Viertel (BWV) eine Presseerklärung veröffentlicht, in der die AnwohnerInnen kritisieren, dass „ihre Wünsche und Bedürfnisse bisher noch keine Rolle in der Entwicklung des Konzepts gespielt haben“. Sie bemängeln weiterhin, dass die Nutzung der ehemaligen JVA als Hotel nicht den Bedürfnissen im Viertel entspricht. Die Innitiative fordert daher eine wirkliche Einbeziehung in den Planungsprozess der Umgestaltung und Nutzung der ehemaligen JVA. Hier wird die Differenz zwischen der Wahrnehmung der Beteiligungsstruktur der AnwohnerInnen einerseits und den Zielsetzungen der Verwaltung andererseits ersichtlich. Weiterlesen