Am Bedarf vorbei investiert

Kürzlich hat selbst das Institut für deutsche Wirtschaft in Köln (IW) in einer Studie ermittelt, dass der aktuelle Wohnungsneubau in Deutschland im falschen Segement angesiedelt ist – es wird nur hochpreisig gebaut. Weiterlesen

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Dokumentation des Vortrages „Mietpreissteigerungen und Wohnungsnot jenseits der Agglomerationsräume“ erschienen

Kürzlich ist der Reader zur Tagung „Die Rückkehr der Wohnungsfrage. Ansätze und Herausforderungen lokaler Politik“ die am 19. und 20. Juni in Darmstadt stattfand erschienen. Auch mein Vortrag, den ich unter dem Titel „Mietpreissteigerungen und Wohnungsnot jenseits der Agglomerationsräume. Die finanzmarktgetriebene Überformung des deutschen Städte-Hierarchie-Systems“ gehalten habe, ist dort dokumentiert. Darin zeige ich am Beiespiel der Städte Göttingen und Neuruppin (Brandenburg) auf, dass die neue Wohnungsnot nicht nur ein Phänomen der Agglomerationsräume ist. Weiterlesen

Mietpreisbremse bremst nicht

In der letzten Woche wurde eine Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion zur Mietpreisbremse veröffentlicht. Der Stadtforscher Andrej Holm hat schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass die Mietpreisbremse die falsche Bremse ist, weil sie keine Wirkung entfalten wird. Auch in Niedersachsen wurde die Mietpreisbremse im letzten Jahr eingeführt. Nun bestätigen Daten des BBSR, dass die Mietpreisbremse die Mietpreissteigerungen nicht aufhalten konnte. Weiterlesen

Weitere Mietpreissteigerungen vorprogrammiert

Gestern stellte der Rat der Immobilienweisen sein neues Frühjahrsgutachten 2017 vor. Besonders bedenklich stimmt die VerfasserInnen, dass die Immobilienpreise noch immer stärker steigen als die Mietpreise. Gerade die Immobilienwirtschaft beklagt dieses Problem. Ihnen gelingt es trotz emsiger Bemühungen anscheinend nicht die höheren Kosten auf ihre MieterInnen abzuwälzen. Das drückt die Rendite. Weiterlesen

Keine Rendite im Sozialen Wohnungsbau?

Immer wieder heißt es, dass im Sozialen Wohnungsbau keine oder nur äußerst geringe Renditen erwirtschaftet werden können und deshalb frei finanzierter Wohnungsbau zu bevorzugen sei (z.B. im GT). Dieses Argument scheint die Göttinger Kommunalpolik so stark zu beeifnlussen,  dass bisher lediglich für einzelne Projekte eine Quote für Sozialwohnungsbau diskutiert wird. Umgesetzt wird die Quote nun erstmalig beim „Projekt Wohnen am Klosterpark“ . Für die Entwicklung des Projektes auf dem ehemaligen Satorius-Geländes wird sie hingegen nicht angestrebt.

Eine Studie des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung machte bereits im Jahr 2012 deutlich, dass je nach Lage des Projektes und der städtischen Struktur im geförderten Wohnungsbau durchaus marktgleiche (oder gar höhere) Renditen erwirtschaftet werden können. Weiterlesen