Bauen, bauen, bauen ist nicht die Lösung

NikobergIn der gestrigen Bauausschusssitzung wurde der Weg für eine Nachverdichtung am Nikolausberger Weg in den Beständen der Göttinger Wohnungsgenossenschaft geebnet. Der Protest der BürgerInnen verhallte dabei laut Bericht des GT. Interessant ist, dass mit dem Schlagwort Wohnungsknappheit jegliche Verdichtung von Beständen legitimiert wird. Sei es im Satoriusquartier, sei es auf dem Gothaer-Gelände oder in Grone Süd.

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Finanzierbare Möglichkeiten für das Fridjof-Nansen-Haus

NansenhausHeute soll im Bauausschuss der Verkauf des Fridjof-Nansen-Hauses, um das es in letzter Zeit viele Diskussionen gab, beschlossen werden. Es heißt, dass das Kaufangebot, über das heute verhandelt wird, 1,5 Mio. Euro unter den erhofften 6,2 Mio. liegt. Die Stadt will das Gelände privatisieren, weil eine Sanierung durch die Stadt nach Argumentation der Verwaltung viel zu teuer wäre. Daran kommen jetzt ernsthafte Zweifel auf. Weiterlesen

Mietrechtsbroschüre veröffentlicht

MietbroschüreDer „Verein für interkulturelle Nachbarschaft in Grone – IN GRONE“ hat eine Broschüre veröffentlicht, in der er über die Rechte von MieterInnen informiert. Die Broschüre ist leicht verständlich geschrieben, da die zum Teil schwierige rechtliche Sprache durch die Göttinger Werkstätten ‚übersetzt‘ wurde. Insgesamt eine gelungene Borschüre, die ein kompliziertes rechtliches Terrain, von dem viele BürgerInnen betroffen sind, leicht verständlich macht.

Ich dokumentiere hier daher die Broschüre, die kürzlich in einer Pressemitteilung des Vereins veröffentlicht wurde: PDF

Investmentstrategien auf dem studentischen Wohnungsmarkt

Im Rahmen der Tagung „Urban Singles and Shared Housing“ am 17. und 18. Mai in Amsterdam habe ich meine Forschungsergebnisse zu den Investitionsstrategien Göttinger VermieterInnen und Investoren im studentischen Wohnungssektor vorgestellt. Studierende sind für Investoren eine lukratives Investment. Da Famiilen häufig die hohen Mieten für größere Wohnungen nicht mehr zahlen können oder dieses Wohnungen von studentischen Wohngemeinschaften besetzt sind, erhöht sich der Nachfragedruck auch in Ein- und Zweifamilienhäusern, sodass in diesem Segment die Kaufpreise in Göttingen um mehr als 30% gestiegen sind.

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Wo ein stadtpolitischer Wille ist, wäre auch ein Weg zu bezahlbarem Wohnraum

Hausbesetzung in Göttingen – GT - Göttinger TageblattDie heute von der Polizei geräumte Besetzung des Wohnheims in der Fridjof-Nansen-Straße 1 hat einen der wichtigsten Gründe für die aktuelle Knappheit bezahlbaren Wohnens in Göttingen sehr deutlich zu Tage gebracht. Wäre wiklich ein Wille zur Schaffung und Sicherung bezahlbaren und zentrums-nahen Wohnens für Geflüchtete in der Stadtpolitik vorhanden, gäbe es (wenn vielleicht auch kleine) Möglichkeiten diese in Göttingen umzusetzen. Weiterlesen