Finanzierbare Möglichkeiten für das Fridjof-Nansen-Haus

NansenhausHeute soll im Bauausschuss der Verkauf des Fridjof-Nansen-Hauses, um das es in letzter Zeit viele Diskussionen gab, beschlossen werden. Es heißt, dass das Kaufangebot, über das heute verhandelt wird, 1,5 Mio. Euro unter den erhofften 6,2 Mio. liegt. Die Stadt will das Gelände privatisieren, weil eine Sanierung durch die Stadt nach Argumentation der Verwaltung viel zu teuer wäre. Daran kommen jetzt ernsthafte Zweifel auf. Weiterlesen

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Investmentstrategien auf dem studentischen Wohnungsmarkt

Im Rahmen der Tagung „Urban Singles and Shared Housing“ am 17. und 18. Mai in Amsterdam habe ich meine Forschungsergebnisse zu den Investitionsstrategien Göttinger VermieterInnen und Investoren im studentischen Wohnungssektor vorgestellt. Studierende sind für Investoren eine lukratives Investment. Da Famiilen häufig die hohen Mieten für größere Wohnungen nicht mehr zahlen können oder dieses Wohnungen von studentischen Wohngemeinschaften besetzt sind, erhöht sich der Nachfragedruck auch in Ein- und Zweifamilienhäusern, sodass in diesem Segment die Kaufpreise in Göttingen um mehr als 30% gestiegen sind.

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Eskalation des Konflikts zwischen Studentenwerk und Studierenden

Die Wohnrauminitiative berichtet, dass das Studentenwerk den BewohnerInnen der Humboldtallee 9 eine Räumungsklage für den 18. April angekündigt wurde. Zum Hintergrund: Das Studentenwerk erhöht bei Neuvermietungen die Mieten in allen studentischen Wohnheimen. In der Humboldtallee 9 gibt es WG-Mietverträge, die an eine/n Hauptmieter/in gebunden sind. Diese/r darf für maximal 8 Semester in einem Studierendenwohnheim wohnen. Danach ist der Mietvertrag automatisch beendet und ein/e neue/e Hauptmieter/in müsste den Mietvertrag unterzeichnen. Die BewohnerInnen der Humboldallee 9 waren nicht bereit und erklären finanziell auch nicht in der Lage zu sein, die erhöhten Mieten aufzubringen. Nun eskaliert der Streit. Weiterlesen

Deutschlandfunk über studentische Wohnungsnot in Göttingen

Gestern hat das „Campus & Karriere“-Magazin von Deutschlandfunk einen guten Betrag über die studentische Wohnungsnot sowie die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen dem Studentenwerk und seinen MiterInnen gesendet. Dabei wurde im Bericht auch deutlich, welche sozialräumlichen Konsequenzen die Konzentration der VermieterInnen auf Studierende als vergleichsweise zahlungskräftige Klientel hat. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Mietpreissteigerungen jetzt auch in Studentenwerkswohnungen

Am Montag wurde von SympathisantInnen der Wohnrauminitiative für kurze Zeit das Foyer der Zentralmensa besetzt, um auf die anstehenden Mietpreissteigerungen in den Wohnungen des Göttinger Studentenwerks aufmerksam zu machen, die zur Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen gedacht sind  (HNA, GT und Goest berichteten). Die Studierenden kritisieren die von ihnen als drastisch wahrgenommenen Mieterhöhungen, die sie und ihre KommilitonInnen dazu zwängen, verstärkt neben dem Studium zu arbeiten. Außerdem fordern sie für einige Wohnheime Kollektiv- statt Einzelmietverträge. Natürlich hat jede Mieterhöhung Folgen für die Lebensqualität der Studierenden, diese müssen die erhöhten Mieten auf die eine oder andere Weise schließlich kompensieren. Gerade in den Beständen des Studentenwerkes wohnen viele Studierende mit einem knappen monatlichen Budget. Deshalb sind die angekündigten Mieterhöhungen besonders schmerzhaft. Damit wird sich das für finanziell wenig bemittelte Studierende vorhandene günstige Wohnungsmarktsegment weiter verknappen. Weiterlesen